Was die Analyse ist und was nicht
- Eine Außensicht auf öffentliche Infrastruktur. Sie sieht keine Verträge, keine nicht offengelegten Unterauslagerungen und keine internen Systeme.
- Sie unterstützt Ihre eigene Bewertung nach DORA Art. 28 und 29; sie ist keine Zertifizierung und ersetzt weder Ihr Urteil noch das Ihres Prüfers.
- Wir brauchen nur Namen oder Domains der Dienstleister. Keine Kundendaten, keine Zugangsdaten, kein Zugriff auf Ihre Systeme.
Fragen
Was verlangt DORA zum IKT-Konzentrationsrisiko?
Vor Abschluss eines Vertrags über IKT-Dienstleistungen, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen, müssen Finanzunternehmen prüfen, ob dadurch ein IKT-Konzentrationsrisiko entsteht, etwa weil der Anbieter nicht leicht ersetzbar ist oder mehrere Verträge vom selben oder eng verbundenen Anbietern abhängen (Art. 29 der Verordnung (EU) 2022/2554). Art. 28 verlangt eine Strategie für das IKT-Drittparteienrisiko und ein Informationsregister über alle vertraglichen Vereinbarungen.
Wie messen Sie die Konzentration?
Für jeden Dienstleister lösen wir die Endpunkte auf und bestimmen Hosting-, DNS-, CDN- und E-Mail-Anbieter aus öffentlichen DNS-, Routing- und Zertifikatsdaten. Je Ebene berechnen wir den Herfindahl-Hirschman-Index (0–10.000) über alle Dienstleister und gesondert über die als kritisch markierten.
Was ist der Unterschied zu einem Security-Rating?
Security-Ratings bewerten die Angriffsfläche eines einzelnen Dienstleisters. Diese Analyse zeigt, von welchen gemeinsamen Anbietern Ihre Dienstleister abhängen, also wo ein einziger Ausfall mehrere kritische Funktionen gleichzeitig trifft.
Was brauchen Sie von uns?
Die Liste der IKT-Drittdienstleister, idealerweise mit Markierung derer, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen. Ein Export Ihres Informationsregisters oder eine Tabelle genügt.
Wie schnell kommt der erste Bericht?
Die Messung selbst dauert Minuten. Der Bericht steht, sobald der Umfang bestätigt und die Liste aufbereitet ist.
Quellen